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Wie hoch ist der Beitrag der Gemeinde Unteriberg?
Am 25. September 2005 stimmten die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Unteriberg dafür, dass sich die
Gemeinde Unteriberg mit 250 Anteilscheinen
(d.h. Fr. 50'000.-) an der Genossenschaft Hallenbad Minster beteiligt und eine Defizitgarantie von maximal Fr.
130’000.– pro Jahr übernimmt.
Ausserdem zahlt die Gemeinde Unteriberg rund Fr. 30'000.- jährlich für das
Schulschwimmen.
Wie hoch ist der Beitrag der Gemeinde Oberiberg?
Am 12. Februar 2006 stimmten die
Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Oberiberg dafür, dass sich die
Gemeinde Oberiberg mit 750 Anteilscheinen
(d.h. 150'000.-) an der Genossenschaft Hallenbad Minster beteiligt.
Ausserdem zahlt die Gemeinde Oberiberg rund Fr. 9'000.- jährlich für das
Schulschwimmen.
Wie hoch ist der Beitrag des Bezirks Schwyz?
Am 28. November 2006 beschloss die Bezirksgemeinde, dass sich der Bezirk Schwyz mit 500 Anteilscheinen (d.h. Fr. 100'000.-) an der Genossenschaft Hallenbad Minster beteiligt.
Ausserdem zahlt der Bezirk Schwyz rund Fr. 11'000.- jährlich für das
Schulschwimmen.
Wie hoch ist der Beitrag der Gemeinde Alpthal?
Der Gemeinderat beschloss, dass sich die Gemeinde Alpthal mit fünf Anteilscheinen (d.h. Fr. 1'000.-) an der Genossenschaft Hallenbad Minster beteiligt.
Wie hoch ist der Beitrag der Genossame Yberg?
Die Genossengemeinde der Genossame Yberg vom 13. April 2007
beschloss einen einmaligen Beitrag von Fr. 60'000.- an die Kosten
für den Kauf und die Sanierung des Hallenbads Minster.
Wie hoch ist der Beitrag des Bezirks Einsiedeln?
Der Bezirk Einsiedeln hat keine Anteilscheine
gezeichnet. Der Bezirksrat beschloss an seiner Sitzung vom 2. November 2006, zuerst das Resultat der Abstimmung über den Baukredit
an das Sportzentrum Eschbach abzuwarten. Unterdessen wurde das
Projekt an der Urne abgelehnt.
Hingegen zahlt der Bezirk Einsiedeln rund Fr. 30'000.- jährlich für
das Schulschwimmen.
Was passiert, wenn in Einsiedeln ein Hallenbad
gebaut würde?
Falls Einsiedeln ein eigenes Hallenbad haben wird, werden die
Schulkinder aus dem Bezirk Einsiedeln in Einsiedeln schwimmen lernen.
Dies bedeutet, dass dem Hallenbad Minster rund Fr. 30'000.- jährlich
fehlen würden, was etwa 1/6 des Umsatzes
entspricht. Dies erschwert den Betrieb des Hallenbads in Unteriberg, stellt es
aber nicht grundsätzlich in Frage.
Zu welchem Preis kaufte die Genossenschaft das Hallenbad
Minster?
Am 3. Dezember 2007 kaufte die Genossenschaft Hallenbad Minster
das Hallenbad von der Stockwerkeigentümergemeinschaft Minster zum
Betrag von Fr. 325'000.-.
Im November 2004 schätzte die kantonale
Güterschatzungskommission im Auftrag der Gemeinde Unteriberg die für
den Betrieb des Hallenbades notwendigen Räume und Gebäudeteile.
Diese Schätzung ergab einen Realwert von 2,478 Millionen Franken.
Wann wurde die Genossenschaft Hallenbad
Minster gegründet?
Die Genossenschaft Hallenbad Minster wurde am 1. Dezember 2006 gegründet
und am 5. Dezember 2007 in das Handelsregister eingetragen.
Wie kann ich Mitglied der Genossenschaft Hallenbad Minster
werden?
So werden Sie Mitglied der Genossenschaft Hallenbad Minster:
1. Füllen Sie eine Beitrittserklärung aus. Formulare können
Sie hier
downloaden.
2. Unterzeichnen Sie das Formular. Verwenden Sie pro Person/Firma
ein Formular.
3. Senden Sie die vollständig ausgefüllten und unterzeichneten
Beitrittserklärungen an
Genossenschaft Hallenbad Minster
Postfach 11
8842 Unteriberg
oder geben Sie die Formulare im Hallenbad Minster in
Unteriberg ab.
Welche Vorteile hat ein Gründungsmitglied?
Wer sich
vor dem 1. Dezember 2006 angemeldet hatte, wurde
Gründungsgenossenschaftsmitglied und konnte an der
Gründungsversammlung vom 1. Dezember 2006 mitbestimmen. In allen
anderen Belangen hat ein Gründungsmitglied die gleichen Rechte und
Pflichten wie ein 'normales' Mitglied der Genossenschaft.
Wie ist die Haltung des Verwaltungsrates gegenüber
einem Sportzentrum mit Hallenbad in
Einsiedeln?
Wir
nehmen zur Kenntnis, dass Einsiedeln als kulturelles Zentrum
zusätzlich ein Sportzentrum und ein Gesundheitszentrum aufbauen
will. Ein gutes Sportzentrum in Einsiedeln wird auch dem Ybrig nützen.
Denn gute Sportzentren bringen Leute in die Region. In der Ferien- und Sportregion Ybrig gibt es bereits
Sportzentren wie - Ferien- und
Sportzentrum Hoch-Ybrig,
-
Golfplatz Ochsenboden -
Langlaufzentrum Studen
Die Schulen benötigen für den
Schwimmunterricht in erster Linie ein Wasserbecken. Man kann nun
sagen, dass die bereits bestehende Infrastruktur für das
Schulschwimmen in Unteriberg ein Mehrfaches günstiger ist als die
geplante Infrastruktur in Einsiedeln (siehe nachstehende Übersicht):
| Hallenbad Minster |
Sportzentrum Eschbach (geplant) |
| 25 x 12.5 m-Schwimmbecken |
25 x 17 m-Schwimmbecken 5 x 10 m-Kinderbecken |
Fr. 325'000.-
Fr. 1'790'000.- Fr. 2'115'000.- |
für Kauf für Sanierung Total |
für Landkauf und Bau
mindestens Fr. 28'000'000.- Total |
Das geplante Hallenbad in Einsiedeln
wird das
Hallenbad-Angebot in der Region ausdehnen. Diese Angebotsausdehnung ist wirtschaftlich vertretbar, wenn
das geplante Hallenbad in Einsiedeln ein zusätzliche Nachfrage
schafft, indem es z.B. zusätzliche Hallenbad-Besucherinnen und –besucher
in die Region bringt.
Wie hoch ist der Finanzbedarf?
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Übernahmepreis für STWE «Hallenbad»
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325‘000.-
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Sanierung Hallenbad
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1‘790‘000.-
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Total Finanzbedarf
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2‘115‘000.-
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Wie sieht die Finanzierung des Kaufs und der Sanierung
aus?
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Genossenschaftskapital
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475‘000.-
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Festhypothek Schwyzer Kantonalbank (maximal 940‘000.-)
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800‘000.-
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Kreditoren
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41‘000.-
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Spende der Genossame Yberg
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60‘000.-
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IHG-Darlehen des Bundes, zinslos, Laufzeit 15 Jahre
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600‘000.-
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Beitrag des Kantons (Äquivalenzbeitrag)
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139‘000.-
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Total Finanzierung
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2‘115‘000.-
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Welches ist der aktuelle Zeitplan?
Die geplante Sanierung des Hallenbads wurde mit
der Wiedereröffnung des Hallenbads am 4. Oktober 2008 abgeschlossen.
Mit dem Abschluss der Sanierung hat die
Genossenschaft Hallenbad Minster ein wichtiges Ziel auf dem Weg zur
langfristigen Erhaltung des Hallenbads Minster erreicht.
Nach der Phase der Sanierung beginnt die
Phase des Betriebs. Es geht nun darum, (1.) die
Verschuldung abzubauen, (2.) die Eigenkapitalbasis zu stärken
und (3.) den Ertrag des Hallenbads zu verbessern.
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